31.10.2018

Mach doch mal den Mund auf! Therapie der Kopf-Hals-Malignome und Prämalignome im Zeitalter der individuellen Medizin

Fortbildungsveranstaltung am 31.10.2018, 16.00 Uhr in Offenbach


Die malignen kopf-Hals-Neoplasien entstehen als heterogene Gruppe von Malignomen in der Mundhöhle, dem Epi-, Oro-, Hypopharynx und Larynx, den Speicheldrüsen, Nasennebenhöhlen und der Haut der Kopf-Halsregion. Insgesamt stellen diese 2 Prozent aller malignen Erkrankungen dar und gehören zu den häufigsten Erkrankungen dieser Art weltweit, mit über 550.000 Neuerkrankungen pro Jahr, davon 10.000 in Deutschland. 95 Prozent dieser bösartigen Tumore sind Plattenepithelcarzinome.

In der Therapie der Kopf-Hals-Neoplasien haben sich in den vergangenen 10 Jahren teils radikale Änderungen ergeben. Es konnte mehr Sicherheit und Transparenz in den Therapieentscheidungen gewonnen werden. Aktuelle Entwicklungen sind:
Tumorresektion und Sicherheitsabstand, die knöcherne Resektion, Ausmaß der Lymphknotenentfernung, organerhaltende Behandlung und Chirurgie mit Verminderung der Invasivität bei gleicher Sicherheit. Aufkommende Immunologika und personalisierte bzw. individualisierte Therapieansätze gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Diese Neuerungen möchten wir gerne mit Ihnen im Rahmen unserer Symposiumsreihe diskutieren und möchten Sie hiermit herzlich einladen.

Wir erwarten spannende Diskussionen und freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Ihr

Constantin Landes
Chefarzt der Klinik für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie am Sana Klinikum Offenbach

 

Die Verantaltung steht unter der Schrimherrschaft der Hessischen Krebsgesellschaft e.V.
Weitere Informationenzum Programm und der Anmeldung finden Sie im Flyer.