17.11.2020

Netzwerk Genomische Medizin (nNGM) Lungenkrebs


Im „nationalen Netzwerk Genomische Medizin (nNGM) Lungenkrebs“ haben sich 13 onkologische Spitzenzentren – darunter das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt – sowie weitere, hauptsächlich universitäre Krebszentren zusammengeschlossen. Seine Mission ist es, das Überleben und die Lebensqualität von Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs in Deutschland mittels einer standardisierten, qualitätsgesicherten molekularen Diagnostik in der Routineversorgung zu verbessern und ihnen künftig flächendeckend Zugang zu modernster Diagnostik und innovativen personalisierten Therapien, auch im Rahmen klinischer Studien, zu bieten. Die Stiftung Deutsche Krebshilfe fördert den bundesweiten Aufbau des nNGM Lungenkrebs seit dem 1. April 2018.

Das Angebot des nNGM Lungenkrebs richtet sich derzeit ausschließlich an Patienten mit der Diagnose „fortgeschrittener und/oder nicht kurativ behandelbarer, nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (NSCLC)“.


Die Ziele des nNGM-Verbunds sind unter anderem:

• Durchführung einer bundesweit einheitlichen,
   molekularen Multiplex-Diagnostik sowie deren
   einheitliche Qualitätssicherung durch die
   nNGM-Zentren

• Aufbau einer gemeinsamen Dokumentations- und
   Evaluationsstruktur

• Erarbeitung deutschlandweit einheitlicher
   Therapieempfehlungen anhand der erhobenen
   molekularen Befunde

• Aufbau regionaler Netzwerke mit Zugang für alle
   Patienten

• enge Zusammenarbeit mit den Kostenträgern zur Entwicklung einer einheitlichen
   Erstattungssystematik

• Abstimmung und Austausch bei der Durchführung klinischer Studien

• gemeinsame Entwicklung translationaler Forschungsprojekte

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.nngm.de